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Kofferreparatur nach Easyjet Flug

Peter Gloor easyJet 13.02.2026 Melden Reklamation gemeldet

easyJet weigert sich eine Kofferreparatur als notwendig zu erachten und zu bezahlen. Bei einem Flug von Basel nach Teneriffa Süd am 24.1.26 wurde zwischen dem Gepäckchecking und der Gepäckausgabe ein Koffergriff abgerissen und auch ein Zahlenschloss vom Koffer entfernt. Ich versuche seit 3 Wochen den Schaden geltend zu machen. Easyjet schreibt, dass der Koffer noch einen andern Griff hätte und er deshalb weiterhin nutzbar sei und kein Anspruch auf Reparatur bestehe. Für Easyjet ist der Fall erledigt.


Inzwischen habe ich habe erfahren, dass Easyjet und andere Fluggesellschaften grundsätzlich bei einer ersten Schadenmeldung Ansprüche ablehnen.


So geschehen nun auch bei mir, eben bin ich aus Teneriffa zurückgekehrt. Bei der Hinreise war bei der Übernahme des Koffers der Griff abgerissen. (Beilagen --> Ablehnungstext von Easyjet und Fotos).


Alles habe ich mit Fotos dokumentiert (vorher/nachher), mich ordnungsgemäss verhalten, letztlich die Ansprüche über Internet gelten machen müssen und Easyjet schliesst den Fall ab mit der Begründung, dass der Koffer noch zu gebrauchen sei, es gäbe noch einen anderen Griff.


Insistieren mit Hinweis auf das Montrealer Abkommen (Art. 17), dass auch Reparaturen bezahlt werden müssen, nützte bisher wenig. Es bleibt der Weg zur Schlichtungsstelle... Antworten kann man im Easyjet-System nicht direkt, es bleibt einem nur eine Mitteilung von maximal 1000 Zeichen zu schreiben und dann kommt erneut die Antwort: Wir haben abgeklärt und der Fall sei abgeschlossen.


An sich ist vieles klar mit guten Erfolgsaussichten vor der Schlichtungsstelle. Allerdings: Die Reparatur des Koffers ist noch aufwändiger als der Schriftverkehr. Einen Kostenvoranschlag konnte ich bisher nicht beibringen, da niemand reparieren will...


Im Detail ist die Geschichte erstaunlich, wenn man sich für sein Recht einsetzen will... und das Ganze scheint System zu haben.


​Wie so viele - stelle ich mir vor - mag ich nicht mehr; zumal es vor allem auch daran liegt, dass die Reparatur zu schwierig ist, weil kaum jemand die Ersatzteile organisieren will.


Um juristisch nicht abgewiesen zu werden müsste man z.B. einen Kostenvoranschlag beibringen und das wiederum geht schlecht, weil niemand flicken will und Easyjet hat wenig Probleme, den Anspruch aufgrund mangelnder Belege als nicht belegt abzuweisen usw.


Am Schluss kostet geschätzt eine Griffreparatur um die 40 bis 80 Fr. - Ali Express liefert Griffe für wenige Franken, doch ... wie soll ich die montieren? Das macht in Aarau und Umgebung im Moment niemand - auch wenn ich den Griff bringe, im guten Fall lande ich irgendwann in einem Reparaturkaffee...


Beiliegendes Video: Mit dem Roller und dem Koffer, die ganze Stadt abgefahren...
Alle Schritte der Geschichte habe ich digital gespeichert, Fotos vorhanden usw.


Es würde mich freuen, wenn mir jemand helfen würde, z.B. ein Bericht in den Medien erscheinen würde. Easyjet gibt keine Antwort mehr auf meine Mitteilungen... gebetsmühlenartig kommt. Der Fall sei geklärt und man verweist auf die Bestimmungen von Easyjet.


Hilfe! 





  • Rückerstattung CHF 80.-
  • Entschuldigung
  • Andere Kofferreparatur

Ohne Antwort

Das Unternehmen hat auf die Reklamation noch nicht geantwortet.

Nach der Mahnung von reklamation.ch an easyjet, erhielt ich eine Nachricht, dass ich einen neuen Koffer zugeschickt bekommen würde, ob die Grösse von 65 cm recht sei. Inzwischen bin ich tatsächlich im Besitz eines neuen Koffers, der zwar kleiner und von geringerer Qualität ist als mein bisheriger, aber immerhin. Danke! Zusammengefasst: Ich habe insgesamt weit über 10 Stunden recherchiert, versucht mit easyjet zu schreiben, zu telefonieren... nachdem zuerst der Entscheid lautete, dass der Koffer noch zu gebrauchen sei und weder Reparatur noch Ersatz in Frage kämen, ist dies ein Erfolg. Allerdings, es wurde nicht wirklich zur Sache geschrieben. Es ist grotesk wie man keine Chance hat, jemanden mit Sachverstand und Bereitschaft, sich die Sache anzuschauen, kontaktieren zu können. Interessant ist, dass ich den Fall mit KI-Hilfe organisierte, ich habe kaum juristisches Wissen habe, sondern einfach KI vertraute und offenbar halfen die angegebenen Wege und Gesetzesartikel oder was auch immer, dass es wundersamerweise dann doch einen neuen Koffer gab. Den Koffer zu reparieren, was ich eigentlich gut gefunden hätte, dafür interessiert sich gar niemand. easyjet folgt dem Muster des allgemeinen Umgangs in der Welt: Pseudokommunikation, unpassend, unstimmig, intransparent - gegen die Macht der grossen Gesellschaften ist man machtlos und am Schluss, mit riesigem Aufwand und Unterstützung des Konsumentinnenforums und K-Tipp gibt es dann doch noch eine Lösung, die eigentlich von Anfang an hätte sein können. Geschätzt gehen wohl nur wenige Prozent meinen Weg, ergo lohnt es sich für easyjet weiterzumachen wie bisher. Solche Geschichten desillusionieren und machen traurig und perfiderweise könnte easyjet jetzt hinstehen und schreiben: Es tut uns leid, es sei ein Fehler passiert und man hätte ihn behoben. Immerhin verzichtete das Unternehmen auf solche Floskeln, schlicht und einfach wohl, weil sich vermutlich kein Mensch mit der Geschichte auseinandergesetzt hat... alles ein Werk von Chatbots oder...?