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Kostenlimite
Reklamation
Um Roaming-Überraschungen zu vermeiden, habe ich bei meiner Partnerin kurz vor den Ferien am 25.07.2025 eine Kostenlimite gesetzt. Zuerst habe ich sie auf 300 CHF festgelegt, da ich dachte, dass dies im Notfall sinnvoller wäre, habe sie dann aber auf 50 CHF reduziert. Für beide Einstellungen habe ich jeweils eine Info-SMS erhalten.
Als wir dann für die Aktivierung meiner eSIM Internet brauchten, hat sie mir kurz einen Hotspot gegeben. Wenige Sekunden danach erhielt sie eine SMS, dass die Limite von 300 CHF erreicht worden sei – obwohl wir die Limite auf 50 CHF gesetzt hatten. Nach unserer Rückkehr in die Schweiz erhielten wir dann auch die Rechnung über mehr als 300 CHF.
Am 08.08.2025 haben wir uns nochmals im Yallo-Portal eingeloggt und festgestellt, dass die Limite gar nicht gesetzt war. Wir haben sie zuerst auf 100, dann auf 0 und anschliessend wieder auf 50 gestellt – und jedes Mal eine Info-SMS erhalten.
Daraufhin habe ich Yallo geschrieben, den SMS-Verlauf mitgeschickt und erklärt, dass wir die Limite auf 50 CHF gesetzt hatten und sie deshalb hätte greifen müssen. Yallo behauptete jedoch, dass wir sie am 25.07.2025 nach der Reduktion auf 50 CHF wieder auf 300 CHF erhöht hätten. Auch zu den Änderungen vom 08.08.2025 stellte Yallo die Abläufe anders dar.
Zusammenfassung der Abläufe:
•25.07.2025
•Yallos Version: 0 → 300 → 50 → 300
•Unsere Version (belegt durch Info-SMS): 0 → 300 → 50
•08.08.2025
•Yallos Version: 300 → 0 → 50 → 0 → 100
•Unsere Version (belegt durch Info-SMS): 50 → 100 → 0 → 50
Auf meine Nachfrage, warum wir zu den von Yallo behaupteten Änderungen keine Info-SMS erhalten haben, bekam ich keine Antwort. Auch nicht, als ich per Videoaufnahme dokumentierte, dass nach einer angeblichen Erhöhung auf 100 die Limite im Portal trotzdem auf 0 stand.
Also entweder bekommt man nicht zuverlässig eine Info-SMS nach jeder Änderung oder die Einstellungen greifen nicht immer.
Das habe ich sie auch so gefragt. Keine Antwort. Stattdessen erhielt ich zweimal Standardantworten, die meiner Meinung nach auch gut aus einer Übersetzungs-App hätten stammen können. Auf meine Bitte, den Fall an eine kompetentere Fachperson weiterzuleiten, wurde nicht eingegangen. Ich hatte das Gefühl, nicht ernst genommen zu werden – auch deshalb, weil auf meine konkreten Fragen nicht eingegangen wurde. Gerade weil es hier nicht um einen kleinen Betrag geht, finde ich das sehr unbefriedigend.
Mir ist bewusst, dass Yallo die günstigen Preise teilweise durch ausgelagerte Supportmitarbeitende finanzieren kann und dies in 9 von 10 Fällen auch ausreicht. In Spezialfällen wie diesem sollte jedoch zwingend eine Fachperson hinzugezogen werden.
Ihre Erwartungen
- Rückerstattung CHF 300.-
Antwort
Antwort für Dritte nicht einsehbar
Das Unternehmen will seine Antworten nicht öffentlich zeigen.
