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Dreiste Abzocke auf Privatgrund vom Hilfswerk

Silvia Ledermann SOLIDAR SUISSE 17.11.2020 Melden Reklamation gemeldet

Auf privatem Grund im Wohnblock bettelten zwei Männer von Solidar Suisse um finanzielle Unterstützung. Als ich einen Betrag von stolzen CHF 100 anbot kam als Antwort dass dies ein zu kleiner Betrag sei und CHF 120 der Minimumbetrag damit Ihr Bonus gedeckt sei. Meine IBAN müssten sie für die Zahlung auch haben. Ich fühlte mich unter Druck gesetzt. Der eine Mann zeigte seinen Führerausweis der als Sicherheit dienen sollte, der die Farbe Braun hatte, was in mir kein Vertrauen erweckte. Ich wollte keinesfalls die Türe verlassen um mein Handy zu holen, da ich Angst hatte, dass die zwei Männer unaufgefordert in die Wohnung kommen könnten. Als ich zum dem dritten mal die Angabe meiner IBAN verweigerte und die Türe schliessen wollte, drückten Sie mir eine Rechnung aus mit der Betonung dass die Solidar Suisse das nicht gerne hätte und so nur zusätzlich Kosten entstehen. Danach hielt mir der eine Mann den Zettel hin und sagte mir ich müsse unterschreiben. Ich machte ein paar Kritzel drauf weil ich wirklich Angst hatte und aus dieser Situation ohne Angriffsfläche raus wollte. Als Sie den Zettel hatten gingen sie. Ich schloss die Türe und empfand nur Ekel. Als ich den Zettel genau ansah, sah ich dass es sich nicht wie besprochen um eine Einmalzahlung sondern um einen jährlichen LSV Beitrag handelte. Wie dreist ist das? Spenden sollte freiwillig sein. Einzahlungsschein: Lion 93843. Einzahlungsschein nichtig!

  • Andere Schulung / Überprüfung den Vorgehens des Personals

SOLIDAR SUISSE 19.11.2020

Sehr geehrte Frau Ledermann


Vielen Dank für Ihre kritische Rückmeldung. Wir haben Ihre Beschwerde an die Agentur, mit welcher wir diese spezifische Fundraising-Massnahme durchführen, bereits weitergeleitet und den bedauerlichen Vorfall untersucht. Die beiden Mitarbeitenden, die mit Ihnen die Konversation geführt hatten, sind für ihr Fehlverhalten Ihnen gegenüber schriftlich verwarnt worden – dies gleich aus mehreren Gründen. Zum einen ist das Verhalten, wie es die beiden Mitarbeitenden an den Tag gelegt hatten, absolut nicht in unserem Sinne und genügt in keiner Weise unseren moralischen Ansprüchen. Zum anderen sind wir als gemeinnützige Organisation für jede Spende dankbar – unabhängig davon, ob es sich um eine einmalige Spende per Einzahlungsschein oder eine Förderschaft handelt. Selbstverständlich werden wir die Förderschaft, die Sie unter Druck abgeschlossen haben, umgehend annullieren. Wir möchten uns in aller Form bei Ihnen für diese Unannehmlichkeit entschuldigen und stehen Ihnen für allfällige Fragen oder weitere Rückmeldungen jederzeit gerne zur Verfügung.


 Freundliche Grüsse


Benjamin Gross, Verantwortlicher Marketing und Kommunikation bei Solidar Suisse